Mittwoch, 18. Juli 2012

Grünzeug Growing

Frisches Grünzeug aufs Brot:


Keimsaat von Alnatura in feuchter Watte in einer Plastikschüssel aussäen, mit perforierter Plastikfolie  bedecken (Bleistift) und täglich spülen. 4  Tage geduldig sein...
...und TADAA! 



Die Keimlinge waren sehr würzig und lecker auf Käse- und Butterbroten.

Montag, 16. Juli 2012

Gelesen: Kurzreviews Mooney, Robotham und Özdogan

Und drei weitere wenn auch kurze Rezensionen aus dem Hause Ahora Mismo, fast die Hälfte der diesjährigen Lektüre ist schon rezensiert! 
Yay, vielleicht schaffe ich es doch noch komplett, das Jahr in Bücher festzuhalten? Wobei 20 rezensierte von 48 gelesenen noch nicht wirklich die Hälfte sind, aber wer wird denn so kleinlich sein. Heute: Thriller und Träume.
Chris Mooney: "Victim"

Klappentext: … und keiner hört dein Schreien Die Polizistin Darby McCormick soll ein grauenhaftes Verbrechen aufklären. Man hat die 16jährige Carol entführt, dabei ihren Freund erschossen. Die Wände sind mit Blut beschmiert. Die Spur führt nach Boston. Bald zeigt sich, dass Carol bei weitem nicht das erste Opfer des Täters war. Keines ist je wieder aufgetaucht. Bis auf Rachel - die Frau, die man am Tatort fand. Was hat die halbverhungerte, vollkommen verstörte Frau erlebt? Was ist Realität, was Wahnvorstellung? Darby versucht, ihr das Geheimnis zu entlocken. Doch Rachel schweigt.
Fazit: Das Buch kann ich empfehlen, wenn man was wirklich Spannendes zum hinterienander weglesen braucht. Einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt es nicht, dazu sind die Charaktere nicht intensiv genug gezeichnet. Die Hauptdarstellerin als erfolgreiche Polizistin ist  aber ein Pluspunkt und die unterschiedlichen Zeitebenen sowie der Plot an sich sind ebenfalls gut gemacht. 
Auch das Ende mit Überraschungseffekt ist überzeugend. Solider und fesselnder Thriller.



Klappentext: Auf der Clifton Bridge in Bristol steht eine nackte Frau, ein Handy am Ohr. Sie wirkt ferngesteuert, willenlos – und springt in den Tod. Wurde die Frau von ihrem Anrufer in den Selbstmord getrieben? Als eine Freundin der Toten erfroren aufgefunden wird, unbekleidet und mit einem Handy zu ihren Füßen, versteht Psychotherapeut Joe O’Loughlin, dass hier ein Experte für Menschenmanipulation am Werk sein muss. Gemeinsam mit Detective Inspector Vincent Ruiz versucht er dem „Seelenbrecher“ auf die Spur zu kommen und ahnt nicht, dass er selbst bereits ins Visier des Mörders geraten ist … 


Fazit: Michael Robotham, australischer Thrillerautor, hat eine ganze Reihe um den Psyhotherapeuten Joseph O'Loughlin geschrieben, dieses hier ist der dritte Teil. Den ersten habe ich noch nicht gelesen, habe es aber dringend vor. Empfehlenswert? Oh ja! Wie kommt man nur auf einen solchen Plot? Eine wirklich spannende durchdachte Geschichte. Joes Privatleben, seine Ehe  und die Schwierigkeiten, die sich aus seiner Parkinsonerkrankung ergeben, sind geschickt mit der Story verwoben und, die Leserin ahnt es bereits, vermischen sich mit ihr bis zum nervenklingelnden Finale.  Teile des Buches sind dabei aus der Perspektive des Täters geschrieben, was ich oft sehr interessant finde, so auch hier. 


 Michael Robotham: Amnesie

Klappentext: Halb ertrunken wird Detective Inspector Vincent Ruiz aus der Themse geborgen und liegt tagelang im Koma. Wieder bei Bewusstsein fängt sein Alptraum allerdings erst an, denn er kann sich an die letzten Wochen nicht erinnern. Sein einziger Anhaltspunkt ist das Foto eines Mädchens: Die kleine Mickey Carlyle war drei Jahre zuvor entführt worden und gilt seither als tot. Mit Hilfe des Psychologen Joe O‘Loughlin gelingt es Vincent, Teile seiner Erinnerung zurückzugewinnen. In ihm wächst der Verdacht, dass Mickey noch lebt und in großer Gefahr schwebt …
Fazit: Dies ist der zweite Titel aus der Reihe um O`Loughlin. Die Erzählperspektive liegt diesmal auf dem etwas abgewrackten Polizisten Vincent Ruiz, der verzweifelt versucht, seine Erinnerungen wiederzuerlangen und zu verstehen, was eigentlich passiert ist. Auch dieses Buch empfehle ich, etwas weniger vielleicht als das obige. Die Geschichte ist recht düster und wirkt auf dem Weg zum Ende oft verfahren oder aussichtslos, es gibt aber ein mir gut gefallendes Ende, dass alle Fragen klärt. 



Selim Özdogan: Zwischen zwei Träumen.


Klappentext: Was wäre, wenn man Träume konsumieren könnte? Selim Özdogan nimmt uns mit in jene Welt: Sein Held Nesta liebt es, Musik zu hören, Bassstaub zu rauchen und Träume in Tropfenform einzunehmen, um der Realität für kurze Zeit zu entfliehen. Anderen wie Tedeisha ist es gelungen, mit dem Träumen Geld zu verdienen. Sie wird ein Star, während Nesta sich in den Traumgebilden anderer verfängt. Sein Leben entgleitet ihm. Als er dies merkt, scheint es schon zu spät zu sein ...Auf einfühlsame und eindringliche Weise erzählt Selim Özdogan von den Menschen, die die Fähigkeit verloren haben, ihren eigenen Traum zu leben, und denen die Träume anderer dazu dienen, ihrem Dasein Sinn zu verleihen. Er schafft eine außergewöhnliche fiktionale Welt. Und beschreibt damit doch die, die wir kennen. Wer sind wir im Schlaf und wie real ist das, was wir Wirklichkeit nennen?


 Warum ist mir dieses Buch nie vorher begegnet? Warum habe ich nie eine Empfehlung dazu gelesen? Ich geb euch eine und zwar 101 %. Wer vielleicht schon Jeff Noon gelesen und gemocht hat, wird auch dieses Buch mögen. Ich habe es nur zufällig aus der Bücherei mitgenommen und den Mann dann nach den ersten Seiten gegoogelt und erfreut festgestellt, dass er noch viel viel mehr gelesen hat. Das wollte ich dann alles lesen, dazu bin ich aber noch nicht gekommen, es gibt einfach so viele Bücher. Özdogan hat einen Kopf und ein Herz voller Phantasie, wirklich ein außergewöhnliches und ideenreiches Buch. Ich kann mir vorstellen, dass sich nicht jede drauf einlassen kann und das Buch für einige totale Spinnerei sein mag, aber ich habe es wirklich geliebt. Und gucke später mal auf Medimops, ob sie Titel von Herrn Özdogan da haben. ;-)


Buchprojekt 2012 - Nummern (unchronologisch): 18, 19, 20, 21


Sonntag, 15. Juli 2012

Augenmalerei mit Manhattan Dim Brown und Swatch



Verwendet habe ich: 
*Dim Brown von Manhattan, den ich über Kleiderkreisel bekommen habe und 
*Lovestoned von Zoeva. 
Etwas unsauber, aber sehr leuchtend und für den Auftrag auf die schnelle finde ich es doch schön. Dim Brown kommt mir aber sehr grausilber vor oder was meint ihr?
Hier auf der Hand auch:

Ohne Base
Auf jeden Fall will ich bald wieder damit spielen, vielleicht auch mal nur in der Lidfalte, um es etwas dezenter hinzubekommen. 
Der Auftrag war jedenfalls toll. Vielleicht gucke ich mir die anderen Lidschatten aus der Reihe von Manhattan auch noch an, aber wenn ich mich recht erinnere, gibts da wenig interessante. 
Wie findet ihr`s ? Mal mir lila kombinieren, oder?

Viele Grüße!

Samstag, 14. Juli 2012

Rezension: Simon Beckett : "Tiere"

Gräßlich, scheußlich, grauenhaft, gut! Ich habe dieses Buch vorgestern innerhalb weniger Stunden ausgelesen und zu seinen Gunsten auf eine Stunde Nachtschlaf verzichtet, was etwas heißen soll. Ich geb euch erstmal den Klappentext: 


Nigel ist sicherlich nicht der Schlauste. Aber er ist meistens ganz guter Laune. Im Büro gibt es immer etwas zu kopieren, und außerdem sind da Cheryl und Karen. Auch im Pub, den seine Eltern früher führten und in dem Nigel jetzt wohnt, fühlt er sich wohl. Und dann ist da noch der Keller. Hier hält Nigel seine Mitbewohner. Dass die nicht freiwillig da unten wohnen, stört Nigel nicht …

Ich finde Geschichten über Psychotäter meistens sehr verstörend, aber spannend. Ebenso bin ich berührt von Geschichten, in denen Menschen gefangen gehalten werden, vielleicht, weil das  für mich eine der grauenhaftesten Vorstellungen überhaupt ist. Ich hatte früher manchmal Beklemmungsgefühle in geschlossenen Räumen.


 In diesem Buch treffen sich beide Komponenten zu einer Geschichte zusammen, was ein Anreiz war, sie zu lesen. 


Ich habe als Kritikpunkt zu diesem Buch oft gelesen, dass das Buch einen zu simplen Schreibstil hätte. Ich finde den Stil konsequent und gut inszeniert, denn Nigel ist immerhin auf dem geistigen Niveau eines Grundschülers und da die ganze Geschichte aus seiner Perspektive erzählt wird, finde ich einen simplen Stil sehr richtig. Hätte Beckett für  Nigel in seiner Erzählung einen komplexeren Ausdruck,  viele Fremdwörter oder Nebensätze verwendet, wäre seine einfache Denkweise nicht so richtig und konsequent nachvollziehbar gewesen. Als Leserin liest man sowieso mehr, als Nigel offenbaren will und verstehen kann, da es Anspielungen und Subtexte gibt,  die wir als Lesende verstehen, Nigel aber nicht.

Mein Kritikpunkt bzw. meine Kritikpunkte beziehen sich eher auf die Längen des Buches und auf das Ende.

Ich finde den Erzählfluss des Buches schön und angemessen, nichts wird zu ausschweifend oder zu kurz erklärt - bis zur Mitte des Buches, als Nigel Besuch von seinen begehrten Arbeitskolleginnen erhält. 
Minutiös schildert Beckett, wie Nigel aufsteht und etwas zu trinken holt, sich wieder hinsetzt, wieder aufsteht, in die Küche geht... das wird ganz einfach langweilig. Klar könnte man jetzt dagegen einwenden, dass man so nachvollziehen kann, wie Nigel von seinen Besucher_Innen herumgescheucht und ausgenutzt wird, aber ehrlich, dazu hätte die Hälfte oder meinethalben zwei Drittel der Beschreibungen ausgereicht. Bei mir ist in der Zeit etwas Spannung verpufft, weil ich dachte, was passiert nun, wie gehts weiter? Ach, Nigel kocht Tee. Schon wieder. Gäääääähhhn. 


 Nach dieser zähen Stelle kommt das Buch wieder in Schwung, es gibt ein gut geschriebenes Finale und zack, nächster Kritikpunkt, es folgt ein relativ offenes Ende. Man kann sich zwar durchaus denken, was nun passiert, ich hätte es aber gerne ausgeschrieben gehabt, das mag ich lieber. Ich hasse offene Enden.


Fazit: Ich fand es fesselnd und grausig bis zum leider offenen Ende. Das Buch hat Längen, bietet aber einen Bösewicht, den man bemitleidet. Auch mal was.  Die Längen konnte ich lesen, weil ich so neugierig auf den Ausgang war, der, ich monierte es bereits, leider zu viel Spielraum für Eigeninterpretationen lässt.


Ich habe andere Rezensionen gelesen, in vielen ist das Buch komplett durchgefallen. Wenn es euch in die Hände fällt, lest ruhig mal rein und probiert aus, ob es auch auch so fesselt wie mich. Falls nicht, ist auch nichts verloren, es ist sicher keine Lektüre, die lebensverändernde und daher zu verinnerlichende Weisheiten enthielte. ;-)

Im Rahmen meines Buchprojekts hat dieses Buch unchronologisch die Nr. 17. 

Donnerstag, 12. Juli 2012

[Neues Schönes] Essence Blush: Miami Roller Girl LE

Im Laden gesehen und ungeplant mitgenommen: ein tolles mattes Rouge von Essence mit Farbverlauf. Das Rouge ist minimal krümelig und nicht superduper haltbar auf den Wangen, aber sonst wirklich empfehlenswert, gut aufzutragen, leicht zu verblenden und günstig. Der vermischt aufgetragene leuchtende Ton erinnert mich seeeehr an mein lange aufgebrauchtes und nicht mehr nachkaufbares Steam Burn von The She Space. Manchmal findet man tolle Dinge ganz unerwartet. Habt ihrs, wollt ihrs, nur noch Highend oder ganz egal?  
Erschienen als Dates on Skates  im Rahmen der “Miami Roller Girl” LE für ca.2,75€ für 8 Gramm.

Wie es aufgetragen wirkt, sieht man hier ein bißchen.







Gepinsel mit Artdeco



Schnell draufgepinselt und rein in die gummistiefel und her mit dem Bobbycar. Verwendet habe ich Artdeco Lidschatten mit den Nummern 37 und 840  - klick für Swatches. 
Ich liebe die Artdeco-Lidschatten, sie sind weich und buttrig und intensiv und gut verarbeitbar. 

Mittwoch, 11. Juli 2012

Flohmarktfunde








*Teekanne 2 €
*Schale 1 €
*Äpfel aus Mamas Garten-;-)

Buchprojekt 2012, Titel 8- 16

Hallo alle!
 Es ist schon laaaaaaaange Zeit für die nächsten Reviews im Rahmen meines Projekts, nämlich 2012 alle gelesenen Bücher auf dem Blog zu rezensieren oder kurz vorzustellen. Oder wenigstens zu erwähnen, wie ihr heute erleben werdet. Ich werde nämlich ein bißchen schummeln, ich meine, vorwärtskommen und daher die Titel 8-16 komprimiert vorstellen. 


Mittlerweile bin ich schon bei über 40 Titeln, werde ich sie hier jemals alle genannt bekommen? Man kann beim Stillen super lesen und viel anderes mache ich eigentlich gar nicht; Stillen, wickeln, ins Tuch wickeln,  Goldkind in die Kita bringen (grade sind Kitaferien, mon dieu!) und dabei im Bus wichtigste Fragen klären ("Was macht der Mann da? Wie heißt der eigentlich? Ist das ein Haus?"),einkaufen, stillen, schlafen, kochen, Goldkind aus der Kita holen, essen, stillen, Spielplatz... usw.
Jedenfalls komme ich viel zum Lesen und meine Liste wächst und wächst. 




Bei den komprimierten Titeln handelt es sich; tadaa! um die von mir sehr geschätze Reihe um die botswanische Detektivin Mma Ramotswe und ihre "No. 1. Ladies Detective Agency", geschrieben von Alexander McCall Smith- zu meinem Erstaunen ein weißer europäischer Mann. 


Ich bin nicht so fit beim Thema kulturelle Aneignung, denke aber, das es bestimmt Menschen gibt, die zu Recht kritisieren, dass sich hier jemand eine Perspektive anmaßt, die er eigentlich gar nicht nachvollziehen kann - wie es sich anfühlt, eine schwarze afrikanische Frau zu sein. 
Ich verspreche, noch darüber nachzudenken und mich mit Aneignung und Kolonialisierungstheorien zu befassen, was sowieso nicht schaden kann.



Ich besitze bislang:
  • Ein Krokodil für Mma Ramotswe
  • Ein Gentleman für Mma Ramotswe
  • Ein Koch für Mma Ramotswe
  • Keine Konkurrenz für Mma Ramotswe
  • Ein Fallschirm für Mma Ramotswe
  • Ein Kürbis für Mma Ramotswe sowie 
  • Schuhe für eine Kobra    
Es gibt noch zwei weitere ins Deutsche übersetzte Titel, die ich noch nicht besitze und zwei bislang nur im englischen Original publizierte Titel, die ich leider auch noch nicht mein eigen nenne.

Ich habe sie alle diesen Januar und Februar  erneut gelesen, als ich während der Lernphase etwas leichtes schönes zum abendlichen Lesen brauchte, das mich abends müde machen würde, mich aber inhaltlich nicht vom Lernen abhalten sollte.



Die kluge Leserin (der kluge Leser ist wie immer gerne mitgemeint) wundert sich jetzt darüber, dass ich in der Liste oben sieben Titel aufführe, aber nur 5 fotografiert habe.  Das liegt einfach daran, dass ich die ersten beiden Bände an eine Freundin verliehen hatte, als ich das Foto gemacht habe. Sie hat sich übrigens gar nicht einfinden können, so unterschiedlich sind die Geschmäcker.


Ich werde Euch nicht jeden Band zusammenfassen. Ihr sollt sie alle selber lesen und genießen.


Grob geht es darum: 
Precious Ramotswe hat mit der Erbschaft ihres verstorbenen Vaters Botswanas erste  von Frauen betriebene Detektei eröffnet, wenn nicht gar die erste überhaupt. Ihr zur Seite steht die schuhbegeisterte Grace Makutsi als Sekretärin und Freundin. Die Bände kommen ohne Blut und Innereien aber mit viel Herzenswärme und kleinen Tricks aus. Was mich bisweilen nervt sind klischeehafte Ansagen a la "Männer sind so-und-so"und "Afrikaner_Innen sind so-und-so" aber im großen und ganzen ist die Lektüre mehr unterhaltsam und erbauend als nervig, versprochen.

Die Bücher kann man gut antiquiert erstehen.






Die Lektüre von "Die Korrekturen" von Jonahan Franzen habe ich eigentlich eher vor mir hergeschoben. Nachdem ich das Franzens erstes  Werk "Die 27.te Stadt " völlig entnervt nach ca. 80 Seiten zur Seite gelegt habe - und das mache ich wirklich eher selten- hatte ich keine Lust, "Die Korrekturen" zu lesen, 2,8 Millionen verkaufte Exemplare weltweit hin oder auch her.


 Wisst ihr was? Ich bin froh, dass ich das Buch doch noch  gelesen habe.  Ich habe etwas gebraucht, um mich in den Stil einzulesen; die ersten zwei Seiten war ich sehr sicher, dass ich auch dieses Buch ungelesen in die Bücherei zurück bringen würde. Aber dann hat das Buch  und seine Geschichte einen regelrechten Sog entwickelt und ich habe es gerne und regelrecht  in das Geschehen diffundiert weitergelesen.


Inhaltsangabe (teilweise von amazon): 
Nach fast fünfzig aufopferungsvollen Ehejahren hat Enid Lambert nur ein Ziel: ihre Familie zu einem letzten Weihnachtsfest um sich zu scharen. Alles könnte so schön sein, gemütlich, harmonisch. Doch Parkinson hat ihren Mann Alfred immer fester im Griff, und die drei erwachsenen Kinder durchleben eigene tragikomischen Malaisen. Gary steckt in einer  manifesten Ehekrise und wehrt sich gegen seine Frau, die behauptet, dass er depressiv sei. Chip versucht sich als Autor, nachdem er seine Lehrstelle wegen einer Affaire mit seiner Studentin verloren hat. Und Denise ist zwar eine Meisterköchin, hat aber in der Liebe kein Glück. 





Fazit: Im Gegensatz zu "Die 27.te Stadt " bin ich in "Die Korrekturen schon nach zwei Seiten reingekommen und habe es schnell und gerne ausgelesen. Es ist ein bereicherndes Leseerlebnis, wie man jeden Charakter des Buches immer besser kennen- und verstehen lernt. 
Eine Triggerwarnung muss ich aber vor Lektüre des Buches aussprechen, die Weltanschauung des Vaters ist eine sehr konservative rassistische, die nicht vor Verwendung von häßlichen Stereotypen und dem ausgeschriebenen N*Wort halt macht. Auch sexistische Bilder und Meinungen finden sich.




Ich habe einen Plan, einen Plan, einen Plan und plane also eine Unterreihe meines Buchprojektes hier, das empowernde Kinderbücher zum Thema haben soll, das heißt, Kinderbücher, in denen nicht nur blonde Connys und blauäugige Tims vorkommen, sondern in denen divers Kinder of Color und Schwarze Kinder und Familien die Hauptrolle spielen, die also die gesellschaftliche Realität abbilden und positive Rollenidentifikation für alle Kinder anbietet. Vorteil dabei ist, dass ich schon mehrere Rezensionen für ein Forum mit dem Thema Empowerment geschrieben habe. Nachteil wie immer: die Zeit. ;-) 


Was denkt ihr dazu?

Dienstag, 3. Juli 2012

Blogschau # 1: Anfang Juli 2012

Was habe ich so gelesen? Wild durcheinander jedenfalls.

Finja hat an der sogenannten 20 Euro- Makeup-Challenge teilgenommen und sieht dabei gewohnt gut aus.
Hibby Aloha zeigt Erdnussmuffins step by step und Frau Saltimbocca-Lüdenscheid hat Brotsalat gemacht,  beides möchte ich mal nachmachen. Naekubi von  Dangerbananas weigert sich, eine schmutzige Phantasie zu sein und glücklich scheitern erklärt in "Mein Minirock und ich" einem Höhlenmann, warum wir  Miniröcke für uns anziehen und nicht, damit Männer darüber nachdenken, was wir darunter tragen. Gaaaaaaaanz langsam.
Fuckermothers hat über  Deutschland, Brüste und Stillen nachgedacht. Und Matilda zeigt einen BB-Cream-Vergleich.

War für euch was dabei? Interessiert euch so eine Zusammenfassung? Ich finde sowas bei anderen Bloggerinnen immer super, weil ich in solchen Posts immer auf neue Blogs und interessante Artikel stoße. Darum will ich hier ab und an auch so einen Überblick einstreuseln einstreuen. Was meint ihr?