Sonntag, 20. Juni 2010

Aus meinem Kopf

Unchronologische Notizen über aktuelle Dinge meines Lebens:



* wer sich anfixen lässt und an einem Samstagabend um 21:30 spontan damit beginnt, Hefeschnecken zu backen, sollte Zimt im Hause haben. Wer keinen Zimt im Haus hat und sich nicht traut, bei den Nachbarn zu klingeln, obwohl die meisten sehr nett sind, braucht gar nicht erst damit anfangen, zu versuchen, jahrealte Zimtstangen mit einem Kartoffelstampfer zu zermörsern oder mit einem Messer zu pulverisieren. es bringt nichts ausser v iel viel Arbeit.
Mein Lieblings- Hefeschneckenrezept stammt aus diesem Kinderkochbuch, das ich jederzeit an Erwachsen ebenso wie an Kinder verschenken würde und in das ich tatsächlich immer noch gelegentlich hineinschaue. Es beleuchtet kindgerecht und interessant ,warum Freilandeier besser sind als Käfigeier, was eigentlich Ballaststoffe sind, wie Kartoffeln wachsen und dergleichen wissenswertes mehr.

* nach langem habe ich heute eine Freundin wiedergesehen, diese im 5. Monat schwanger und total leuchtend, euphorisch, aufgeregt und schön. Mit ihr, 2 ihrer Freundinnen und insgesamt 3 begeisterten Kindern waren wir bei einem Babytrödel in einem benachbarten Kinderladen. Den wollte ich mir schon immer mal ansehen, weil dort zum Beispiel erste Hilfe Kurse für Babys, Mama-Kind-yoga, Pekip, Kindermusikstunden und Krabbelgruppen stattfinden. Der Kinderladen ist sehr gemütlich und sympathisch eingerichtet, viel Holz und helles Licht. Es gab leckere Waffeln und viel Spielzeug und Krabbelkinder auf einer Riesendecke. Ich habe meinen kleinen Großen dort sogar zehn Minuten allein spielen lassen, derweil ich ihm Spielzeug und einen Kurzarmbody für zusammen 3 Euro kaufte. Er hat mich zum Glück nicht vermisst, sondern Minipfannen und Minitöpfe gegeneinander geschlagen und dann beharrlich einen griesgrämigen vierjährigen Nestor verfolgt. Der hatte nämlich einen Holzlaster ergattert, auf dem er grummelnd Runde um Runde fuhr, immer verfolgt von meinem Söhnchen auf allen Vieren.

* Der kleine Mann wird ja nun schon in einem Monat ein Jahr alt. Ich will gar nicht darüber lamentieren, wie die Zeit vergeht und dass er eben doch noch in meinem Bauch war, sonst finde ich vermutlich kein Ende. Aber: Dass der kleine Mann so überglücklich war, als der grummelige Nestor abgezogen war und ich ihn auf dem Holzlaster im Kreis fahren lies, zeigt mir, dass unsere Überlegung, ihm zum Geburtstag ein Bobbycar zu kaufen, nicht so doof war.
Passend dazu möchte ich auch eine Schiebestange, um auch ein müdes Kind vom Park nach Hause zu kriegen und die Flüsterräder, auch wenn mein Nachbar soviel Rücksichtname nicht wirklich verdient hat. In der aktuellen Kids Go, diesem Veranstaltungsheft, gibt es einen 10 Euro Gutschein für mytoys.de, der uns wie gerufen erscheint. Ich bin schon so gespannt, wie der kleine Mann auf seine Geburtstagskerzen und Geschenke reagieren wird. Wahrscheinlich ist das Papier interessanter als alles andere.

* Ich möchte endlich meine immerhin endlich geschnittene Matte färben und diesmal möchte ich heller werden. Darum schmeiße ich morgen Mann und Kind raus, Verzeihung, ich habe meinem Freund einen Vater-Sohn-Tag anempfohlen.
Letzte Woche war ich irgendwie ständig mit dem Kleinen unterwegs und jetzt am Wochenende auch, da kann der Mann sich morgen gerechterweise unserem Goldstück widmen.


* gekauft:

° Melamingeschirr fürs Kind- lässt sich gut runterschmeißen und aus der Tasse trinkt er sogar ganz gut allein
° noch ein Exemplar der Kindergarderobe, die wir bereits haben, das Kind hat einfach so viele Jacken


Freitag, 28. Mai 2010

Ein Leben in Bildern

Heute in den Weiten des Netzes entdeckt: Das wahnsinnig arbeitsintensive Stopmotion-Video Penstory, das von der Firma Olympus in Auftrag gegeben wurde, um deren 2009 auf den Markt gebrache Kamera PEN E P1 zu bewerben.

Insgesamt entstanden 50.0000 Fotos, von denen 8.000 entwickelt wurden, 1.800 Fotos wurden wieder ausgelegt und noch einmal fotografiert.
Der Zahlen nun aber genug, das Video ist einfach schön und macht gute Laune. Seht selbst:

Mittwoch, 19. Mai 2010

der Sommer wird kommen...

...daran glaube ich ganz fest. Und habe daher eine optimistische H&M-Bestellung getätigt. Ich wüsste nicht, was ich ohne Onlineshop tun würde! Mittlerweile könnte man Baby ja im Laden hinsetzen, damit er sich mit dem Herunterreißen, Besabbern und Betasten von Kleidung sowie lautem Singen in hohen Tonlagen und dem Anstarren von Leuten selbst beschäftige - würde super klappen, aber ich fürchte, meine Haftpflicht und die armen H&M-Damen fänden das nicht so heiter. Und so bestelle ich bequem und stressfrei, während ich auf dem Rücken liege und der kleine Mann neben mir schnorchelt.
Morgen soll es übrigens wärmer werden! Ich drücke uns allen die Daumen. Das ewige nasse kühle windige Grau ist nicht mehr recht zu ertragen.
Wenn der Sommer nicht kommt, sehe ich mich gezwungen, hier Rudi Carell zu posten und das kann niemand ernstlich wollen. Oder?





Dienstag, 18. Mai 2010

Von Trödel-Alpay um die Ecke

Diese beiden alten Schätzchen habe ich für insgesamt 25 Euro beim Trödelmann um die Ecke gekauft. Freund hat ihn noch mit der unschlagbaren Argumentation "Meine Frau will das haben, ich finds häßlich, also geh bitte mit dem Preis runter" von 40 Euro runtergehandelt. Dan hat er sie auf dem Kinderwagengestell nach Hause gefahren, was sicher etwas irre aussah, aber in unserer Nachbarschaft fällt das nicht so auf.
Nach viel liebevollem Polieren und Cremen mit Poliboy sehen die beiden alten Damen aus wie naja, nicht wie neu, aber fast. Und ich freu mich jeden Tag , wenn ich sie sehe!



Und noch was fürs Herz gibts in diesem Dawandashop: akaschasmum, freundlich für uns entdeckt von teilchenwelt, die dort etwas für ihren kleinen Matz gekauft hat.

Sonntag, 16. Mai 2010

I like:

Wunderschöne Frau!




Quelle: curves are the new black (schicker Titel btw)

Freitag, 7. Mai 2010

schöne dinge


bei textzicke habe ich folgende schöne Dinge gefunden:
1. Warum normal nicht normal und außerdem öde ist und diese Wahrheit verpackt in Comicform findet sich : hier.

2. JedeR kennt das: Man sitzt in der Bahn, steht im Fahrstuhl oder an der Supermarktkasse oder läuft über eine volle Straße und ist dabei umgeben von Menschen, die man nicht wahrnimmt. Der Fotograf Richard Renaldi hält in seinem Fotoprojekt "Touching Strangers" fremde Menschen dazu an, sich irgendwie zu berühren. Schöne Idee und teilweise sind wirklich schöne Bilder dabei entstanden.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Musik am grauen Donnerstag

Was ein Wetter im Wonnemonat Mai. Dabei ist schon in zwei Wochen der Karneval der Kulturen, der gefühlt immer mitten im Sommer lag.
Letztes Jahr war ich dick und schwanger, habe barfuß zu arabischer Musik getanzt, fettige ungarische Leckereien mit Sauerrahm gegessen und unter einem Baum mit vier FreundInnen pitschnaß den schrecklichsten schönsten Sommerplatzregen abgewartet, während Hippies und afrikanische Trommler im Regen einfach weitertrommelten und tanzten.
Ich hoffe sehr, dass es dieses Jahr wieder schön wird! Freund konnte letztes Jahr vor lauter Arbeit gar nicht richtig partizipieren, dieses Jahr hat er wohl Zeit, ich freue mich schon, mit ihm über die Märkte zu schlendern, Musik zu hören und zu tanzen und dem Baby die vielen Leute und Farben zu zeigen und natürlich lecker zu essen.


Bis dahin gibts von mir erstmal stimmugsaufhellende Musik:
Michel Polnareff Voyages, immer wieder gut:




Yellow Magic Orchestra Computer Games- dran bleiben, auch wenn es am Anfang tost, nach 1:50 min gehts richtig los



Und The Bamboos feat Megan Washington king of the rodeo Bei dem Lied muss ich immer mit dem Fuß und dem Kopf wackeln und so vor mich hin tanzen. Baby macht auch schon mit und schaukelt sich vor und zurück.



Und zu guter Letzt noch ein Lesetip: A rainbow of words ist ein Blog, dass sich nur mit Büchern beschäftigt. Momentan schreibt sie , angelehnt an die 30 Tage - 30 Songs- Aktion, die in vielen Blogs läuft, 30 Tage lang je über ein Buch. Titel: 30 Tage gute Bücher Superidee finde ich. Würde ich gerne nachmachen, wenn ich die Zeit dafür fände/finde. Schönen Donnerstag!

Dienstag, 4. Mai 2010

Kinderspaß aus dem 2nd-Hand-Kaufhaus



Dieses edle und formschöne Teil habe ich heute in einem Spendenkaufhaus für 3,50 gekauft. Leider ist es ziemlich verdreckt (ich hatte meine Brille nicht auf und das daher nicht bemerkt), so dass ich mit Q-Tips, Holzspießen und Brillenputztüchern, Octanisept und Reinigungsschaum herumwerkel.
Der Kleine hat sich über die Tierstimmen schon gut amüsiert und ich muss natürlich immer mitlachen, wenn er mit seinen zwei Zähnen in sich reinkichert. Aber bevor er das gute Stück ganz in Besitz nehmen kann, das heißt also von oben bis unten besabbern und benagen, muss ich noch mindestens eine halbe Stunde frickeln.