Freitag, 7. Dezember 2012

Rezensionen: Das Alphabethaus und Götter ohne Manieren

Bei welchen Nummern war ich noch mal? Wie soll ich hier bloß noch alle bislang gelesenen ca. 50 Bücher rezensieren? Aber erwähnen gilt doch auch, oder?                                                                                                                 


                                                                                                                                    Es geht  los mit Herrn Jussi Adler Olsen und seinem Alphabethaus. Der Klappentext klingt ja  recht vielversprechend: "Der Absturz zweier britischer Piloten hinter den feindlichen Linien …
Ein Krankenhaus im Breisgau, in dem psychisch Kranke als Versuchskaninchen für Psychopharmaka dienen …

Die dramatische Suche eines Mannes nach seinem Freund, den er dreißig Jahre zuvor im Stich gelassen hat …

Und ich sage leider : Oh nee naja. Schon der übertriebene Gebrauch der Ellipse auf der Umschlagklappe hätte mich misstrauisch machen sollen.

Dieses Buch hat meine Mama mir geliehen, denn sie fand es  ganz gut. Hier  wurde der Titel schon mal bei Icke bin et rezensiert. 
Ich fand und finde das Buch nur so mittelgut. Ich hatte das Gefühl, mehrere Geschichten in einer verpackt zu bekommen und das war mir a) zu viel und b) fand ich die wirklich sehr separat. Und einen Teil der Geschichte fand ich total unglaubwürdig, ich will aber nicht verraten, was, falls ihr das Buch noch lesen wollt. Das war mein erstes Buch dieses Autors, eine Chance gebe ich ihm  noch. Die Krimis sind ja hochgelobt.


"Götter ohne Manieren" von Marie Phillips habe ich auf Grund des Covers aus der Dtadtbücherei mitgenommen.
Klappentext: 
"Ein göttlich-erotisches Lesevergnügen

Es ist wirklich nicht einfach, unsterblich zu sein. Die griechischen Götter haben es im 21. Jahrhundert besonders schwer, denn niemand glaubt mehr an sie. Selbst die eigene Familie hat keinen Respekt mehr, man wohnt im Norden Londons unter einem Dach: Artemis, Göttin der Jagd, führt die Hunde der Nachbarschaft aus, Aphrodite, Göttin der Liebe, bietet Telefonsex an, und Apollo, der Sonnengott, moderiert eine miese Fernsehshow – da kann die Ewigkeit schon lang werden. Doch dann stellt Artemis eine Putzfrau an …

Marie Phillips holt Zeus und Co. in unsere heutige Welt, zeigt genial deren verlottertes Liebesleben und das Chaos, das sich auftut, wenn sich Apollo in eine Sterbliche verliebt.
Ein fulminantes, originelles, urkomisches Debüt."

Ich sage dazu: 
Das Buch war, nachdem ich mich eingelesen hatte, ein kurzweiliges aber nicht besonders nachhaltiges Lesevergnügen mit Abstrichen. Die Grundidee, die griechischen Göttinnen und Götter in die heutige Zeit zu versetzen ist gut und auch teilweise heiter umgesetzt. Die Dialoge sind aber  oftmals total übertrieben und dadurch unglaubwürdig. Erotisch? Es gibt Inzestszenen zwischen Tante und Neffe und angedrohte Vergewaltigungen, was so "heiter" und lapidar nebenher passiert und nciht problematisiert wird. Erotisch finde ich das nicht. Fazit: Kann man mal lesen, z.B. statt sich auf einer Zugfahrt zu langweilen. Muss man aber nicht.

Kommentare:

  1. Das Alphabethaus habe ich auch angefangen, aber dann nach der Hälfte ungefähr abgebrochen - und das will was heißen, weil ich eigentlich JEDES Buch zu Ende lese, aus reiner Sturheit ;) Aber das hier fand ich einfach so unglaublich unglaubwürdig, genau wie du sagst, und auch so.... unbedeutend. Ich verstand die ganze Zeit nicht, wo das hinführen soll, und es hat mich ehrlich gesagt auch gar nicht interessiert...jetzt schwebt das Buch öfter als nicht vollendete Herausforderung in meinem Hinterkopf herum, aber ich müsste mich echt schon aufraffen, es doch noch zu Ende zu lesen...

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    1. Ich meine, du könntest es getrost lassen. Ja, es plätschert so dahin und man glaubts nicht und will sich nicht mal bemühen, weil man nicht weiß, wozu.... ich finde, dass es nicht besser wird.

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  2. :-p "Das Alphabethaus" ist wirklich etwas gewöhnungsbedüfrtig, wobei ich es dann nur noch gelsen habe als Hirnwegpuster, dafür ist es toll geeignet. Die Krimis sind deutlich besser, wobei auch die einen leicht skurrilen Einschlag haben, den man mögen muss ;-)

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    1. Ich probiers aus und berichte dann! ;-)

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    2. Habe zuerst die Krimis gelesen, eigentlich ganz gern gemocht und deswegen das Alphabethaus angefangen...ich war wirklich sehr enttäuscht! Aber die Krimis lohnen sich wirklich.
      Herzliche Grüße aus dem Prenzlberg ;)
      Lisa

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